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Extracorporale Stoßwellentherapie

sidebar Die Extracorporale Stoßwellentherapie ist ein besonderes Verfahren zur Behandlung von Kalkschultern, Tennis- und Golferellenbogen sowie von Fersensporn und Sehnenansatzbeschwerden.

Bei der Kalkschulter (Periarthritis calcaria, Tendinosis calcaria, Bursitis calcaria, PHS) findet man eine stark schmerzende Entzündung und weitgehende Einsteifung des Schultergelenkes. Diese wird von Kalkablagerungen begleitet oder hervorgerufen. Die Patienten klagen über unerträgliche Nacht- und Bewegungsschmerzen sowie große Schwierigkeiten den Arm seitwärts anzuheben.

Bei dem Tennisellenbogen und beim Golferellenbogen handelt es sich um chronische Knochenhautreizungen im Ellenbogengelenk. Diese Erkrankung wird durch eine Überbeanspruchung der Sehnenansätze am Ellenbogengelenk hervorgerufen. Typisch für den Tennis- bzw. den Golferellenbogen ist ein starker Schmerz beim Zufassen, der von der Hand bis zum Ellenbogen ausstrahlt, teilweise sogar bis in den Oberarm hineinreicht. Der Begriff Tennis- bzw. Golf steht exemplarisch für bei den vorgenannten Sportarten typischerweise auftretenden Beschwerden, dennoch treten diese Erkrankungsbilder häufig bei Patienten auf, die niemals Tennis oder Golf gespielt haben.

Bei dem Fersensporn handelt es sich um spitze knöcherne Ausziehungen unter dem Fersenbein, die zu Schmerzen führen. Häufig bestehen gleichzeitig Übergewicht und Fußfehlstellungen. Die Beschwerden sind sehr heftig beim Auftritt mit der Ferse insbesondere in den frühen Morgenstunden oder nach Ruhephasen. Teilweise werden diese oder sehr ähnliche Symptome durch eine Entzündung der Fußsohlensehne hervorgerufen (Fasziitis plantaris), ohne dass bereits auf dem Röntgenbild ein erkennbarer Fersensporn vorliegt.

Zu folgenden weiteren Erkrankungsbildern laufen derzeit Untersuchungen über die Wirksamkeit der Stoßwelle, die bisher sehr vielversprechend sind:
- Femurkopfnekrose, Osteochondrosis dissecans

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Ablauf der Behandlung:
Die Stoßwellenbehandlung erfolgt in der Regel in dem erkrankhaften Bereich, nachdem dieser mittels Ultraschall oder Röntgen genau geortet wurde. Der Schallkopf des Stoßwellengerätes wird exakt auf den betroffenen Bereich eingestellt und das Gebiet mit ungefähr 2000 Stoßwellen behandelt. Im allgemeinen sind 3-5 Behandlungen in 1-4 wöchigem Abstand notwendig.
Falls die Behandlung zu schmerzhaft ist, wird eine örtliche Betäubung notwendig und sinnvoll sein, dies ist jedoch nur selten erforderlich und in der Regel nur bei höheren Energien, die z.B. bei Kalkschultern zur Anwendung kommen, notwendig.

Bei den Standardindikationen (Kalkschulter, Fersensporn, Tennis- und Golferellenbogen) besteht eine wissenschaftlich nachgewiesene Erfolgsrate von bis zu 85 % für gute und sehr gute Erfolge. Diese sehr guten Ergebnisse sind um so aussagekräftiger, als dass die Stoßwellentherapie immer nur dann zur Anwendung kam und kommt, wenn alle anderen therapeutischen Möglichkeiten vollständig ausgeschöpft waren und neben der Stoßwellentherapie als letzte Therapieform nur noch die Operation als Alternative in Betracht kam.

Im Gegensatz zu operativen Versorgungen gibt es bei der Extracorporalen Stoßwellentherapie keine ernsthaften Nebenwirkungen. In seltenen Fällen können kleinere Blutergüsse und eine kurzfristige Verstärkung des Schmerzes beobachtet werden. Andere Komplikationen sind bisher nicht beschrieben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.digest-ev.de.

Die Behandlung wird in unserer Praxis durchgeführt.

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