Unsere Sprechzeiten

Montag 8:00 - 12:00 15:00 - 18:00
Dienstag 8:00 - 12:00 15:00 - 18:00
Mittwoch 8:00 - 12:00
Donnerstag 8:00 - 12:00 15:00 - 18:00
Freitag 8:00 - 12:00

 04488-5235 50

ACP-Therapie

ACP-Therapie – autologes conditioniertes Plasma

Bei Autologem Conditionierten Plasma (ACP) handelt es sich um thrombozytenreiches Plasma, welches aus Eigenblut durch Zentrifugation gewonnen wird und die Regeneration bei zahlreichen orthopädischen Erkrankungen und Eingriffen unterstützen kann.

Indikationsbeispiele – akut

  • Bandverletzung, u.a. Kreuzband, Bänder des Sprunggelenks
  • Muskelfaser- und Meniskusverletzung
  • Sehnenverletzung, u.a. Achillessehne, Rotatorenmanschette

Indikationsbeispiele – chronisch

  • Arthrose, Knorpelschaden
  • Plantarfaszienreizung
  • Sehnenreizung, u.a. Patellarsehne
  • Schulterschmerzen
  • Tendinopathie, u.a. Achillessehne, Ellbogen.

Was ist ACP?

Für die Behandlung von Arthrose, bei Knorpelschäden oder auch von Verletzungen an Muskeln, Sehnen und Bändern gibt es seit einiger Zeit eine Alternative zu den herkömmlichen Therapien. Mit Hilfe von ACP können Schmerzen bei Arthrose gelindert und die Heilung bei Verletzungen des Bewegungsapparates beschleunigt werden. Anwendungen sind sowohl bei akuten als auch chronischen Erkrankungen möglich.

Bitte besprechen Sie mit unseren Orthopäden, ob in Ihrem konkreten Fall eine Behandlung mit ACP in Frage kommt.

Wann wird ACP angewendet?

  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
  • Verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule
  • Schultererkrankungen (Periarthrosis humeroscapularis)
  • Golfer-, Tennisellenbogen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Arthritis (Hand/Fuß)
  • Kniegelenk- und Gelenksarthrose
  • Reizung des Sehnenansatzgewebes, z.B. Achillessehnenentzündung (Achillodynie)
  • Schleimbeutelentzündungen

Wie wird ACP angewendet?

Eine kleine Menge Blut (ca. 15 ml) wird mit Hilfe einer speziellen Doppelspritze aus der Armvene entnommen. Das Doppelkammersystem gewährleistet sowohl eine sterile Blutentnahme als auch anschließend eine sterile Injektion der Wachstumsfaktoren und bietet somit die höchstmögliche Sicherheit.

Anschließend wird das Blut mittels Zentrifugation in der Spritze aufgetrennt. Hierbei wird der Teil des Blutes separiert, der die körpereigenen regenerativen und arthrose-hemmenden Bestandteile enthält. Nun sind die aktiven Bestandteile (ca. 2-4 ml) des Blutes fertig zur Injektion an die betroffene Stelle.

Die eingespritzten Blutplättchen beginnen ab dem Zeitpunkt der Injektion an der betroffenen Stelle Wachstumsfaktoren freizusetzen, die die Heilungs- und Regenerationsprozesse unterstützen und beschleunigen.

Wirkungsweise von ACP

Während des Heilungsprozesses eines verletzten Gewebes findet eine Reihe von verschiedenen ineinander greifenden Vorgängen im Körper statt. Geregelt werden diese Abläufe unter anderem durch die sogenannten Wachstumsfaktoren – Signalsubstanzen, die von den Blutplättchen oder Thrombozyten, freigesetzt werden.

Thrombozyten sind ständig im Blut vorhanden und werden bei einer Verletzung aktiviert. Sie schütten dann am Ort der Verletzung die Wachstumsfaktoren aus, um den Heilungsprozess zu starten und zu fördern.

Wird das körpereigene Blut nun entsprechend aufgearbeitet, so lässt sich dieser Effekt gezielt verstärken. Es ist erwiesen, dass durch das ACP Verfahren sowohl die Anzahl der Thrombozyten, als auch die Konzentration der Wachstumsfaktoren signifikant erhöht wird – auf die 2-3-fache Konzentration gegenüber Vollblut.

Intensiv untersucht und bestätigt wurde in den letzten Jahren speziell der positive Einfluss auf den Schmerzverlauf und die Unterstüzung der körpereigenen Heilung (Bildung von Blutgefäßen, neuen Zellen und Gewebe).

Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der ACP-Therapie sind nicht bekannt.

Durch das Doppelkammersystem, bei dem das Eigenblut während der gesamten Behandlung – Blutentnahme, Aufbereitung, Injektion – die sterile Spritze nicht verlässt, ist größtmögliche Sicherheit gegeben.

Behandlungsdetails

Die Dauer der Behandlung beträgt ungefähr 30 Minuten.

Je nach Indikation ist eine Wiederholung der Injektionen im wöchentlichen Abstand über einen Zeitraum von 3 bis 5 Wochen für die optimale Wirkung erforderlich.